Slavoj Žižek zur Krise

Kultur-Zeit auf 3Sat, das Magazin für den kritischen Bildungsbürger, strahlte kürzlich einen Beitrag über den streitbaren Philosophie-Showmaster Slavo Žižek aus. Der Selbstinszenierer und Analytiker nationaler WC-Schüsseln sagt darin einiges Schlaues – aber auch einigermassen Banales – zur Krise: Es sind nicht die Manager. Man muss sich von ideologischem Ballast befreien. Die Krise wird genutzt um Zumutungen zu legitimieren. Allerdings verliert Žižek kein Wort darüber, dass die zunehmenden Zumutungen gerade aus dem Zwang der Kapitalakkumulation notwendig sind. Statt dessen bleibt er gänzlich auf der ideologiekritischen Ebene. Er kann zwar nichts für die moderierenden Kommentare von Kultur-Zeit, diese erklären aber in vermeintlicher Übereinstimmung mit Žižek: «Die Politiker folgen der Religion des Marktes». Ganz so als wären die ganzen Institutionen des Staates nicht dazu da, die Akkumulation von Kapital auch in der Krise sicher zu stellen, sondern lediglich die Politiker auf die «Ideologie des Kapitalismus» reingefallen.


Keiner ist auf unserer Seite, der Benjamins Notbremse zieht!


6 Antworten auf „Slavoj Žižek zur Krise“


  1. 1 Wendy 21. August 2009 um 11:56 Uhr

    Also nichts, was die Zizek-Hysterie rechtfertigen würde. Laber-Opa für die bürgerlichen Medien!

  2. 2 subversor 22. August 2009 um 17:16 Uhr

    Ich weiß jetzt endlich wie man den ausspricht: SCHI-SCHEK WIE SCHASCH-LIK! ;)

    GEORG LUK-ASCH. GI DEBOHRT :D

  3. 3 Tioum 22. August 2009 um 20:03 Uhr

    Warum haste eigentlich deinen Blog gelöscht?

  4. 4 crull 23. August 2009 um 21:36 Uhr

    Anscheinend ist das ein aktueller trend. Ich mißbillige das.

  5. 5 alkohol 24. August 2009 um 0:43 Uhr

    GEORG LUK-ASCH

    ich dachte Lu-KaTsch. Schi-Schek sagt dagegen auch die Lautschrift des entsprechenden WP-Artikels (*ttp://de.wikipedia.org/wiki/Slavoj_%C5%BDi%C5%BEek)

  6. 6 crull 25. August 2009 um 11:37 Uhr

    alkohol hat Recht.

    Ein toller Satz, btw.

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