Cut up bzw. shut up

Sowas macht man, wenn man intellektuell & schriftstellerisch nichts drauf hat und eigentlich auch gar nichts zu sagen weiss:

Der größte Selbstmordterrorist war die deutsche Volksgemeinschaft: an ihm orientiert sich bewußt oder unbewußt alles, was heute gegen die USA und Israel kämpft, um gleichzeitig mit und gegen den Kapitalismus zu kämpfen (Gerhard Scheit). Zugegebenermaßen: Das alles ist nur schwer verständlich (und ich habe es selbst auch nicht verstanden), denn es ist ja die gesellschaftspraktisch gewordene Metaphysik (Joachim Bruhn). Dies jedoch hindert […] nicht daran, unmittelbar im Anschluß folgenden Satz zu formulieren (Alex Gruber): Anders als auf den Begriff Rassismus, der allenfalls von historischem Interesse ist, kann also auf den Begriff der Rasse nicht verzichtet werden, denn er erinnert daran: Deutsche, die dem Führer bis zuletzt die Stange gehalten haben; Berufspalästinenser… (Clemens Nachtmann)


19 Antworten auf „Cut up bzw. shut up“


  1. 1 classless 16. September 2009 um 18:54 Uhr

    Solche Meister des Wortes wie Stalin werden wir wohl beide nie werden, formal ist dieser Cut-up aber etwas unterkomplex, weil er lediglich auf eine Entblößung abzielt, also nur eine Bedeutungsebene einzieht. Das Material soll konzentriert das ausplaudern, was es ja ohnehin die ganze Zeit von sich gibt.

    Kann man auch mal machen, spannender wird’s, finde ich, wenn sich die verwendeten Sätze oder Fragmente in verschiedenen Verhältnissen zueinander befinden, im Widerspruch.

    Nu ja.

  2. 2 bigmouth 16. September 2009 um 19:54 Uhr

    du hast die pointe am ende von nachtmanns monstersatz vergessen:

    „sie alle führen sich auf wie eine minderwertige Rasse und verdienen es, dass man sie als solche bezeichnet, so spinnefeind sie sich untereinander auch sein und so sehr sie sich auch voneinander abgrenzen mögen.

  3. 3 rofl 17. September 2009 um 1:21 Uhr

    ihr seid schon lustig, ihr intelektuellen.

  4. 4 schons 19. September 2009 um 3:44 Uhr

    a) was genau hat das jetzt mit cut up zu tun? weißt du überhaupt was cut up ist?
    b) wird das eigentlich nciht irgendwann mal langweilig, sich an _den_ antideutschen abzuarbeiten?

  5. 5 Lyzis Welt 19. September 2009 um 14:02 Uhr

    „Solche Meister des Wortes wie Stalin werden wir wohl beide nie werden…“

    Allerdings.

  6. 6 Tioum 19. September 2009 um 14:28 Uhr

    a) Keine Ahnung. Nein. Interessiert mich nur sehr bedingt.
    b) Ich glaube nicht. Mit Abarbeiten hat das nur wenig zu tun.

  7. 7 schons 19. September 2009 um 16:46 Uhr

    a) haha geil. sobald einen etwas nicht interessiert, darf man begriffe falsch verwenden. gut zu wissen.
    b) ah ok, und ich dachte schon. dann interessiert mich aber doch eines: womit hat das denn viel zu tun? revolution? aufklärung?

  8. 8 schons 19. September 2009 um 16:47 Uhr

    oh geil, den putzigen marlon übersehen; brav übers stöckchen gehüpft. schon praktisch so ein blogsport-stalin-alert..

  9. 9 Tioum 19. September 2009 um 17:04 Uhr

    b) Kommunismus

  10. 10 schons 19. September 2009 um 23:08 Uhr

    ah ok, also wenn man sich an durchgeballerten pubertären blogkids und alten männern, die ihre besten theoretischen jahre schon lange hinter sich haben, abarbeitet, dann ist das also kommunismus. wieder was gelernt! dank den ganzen blogsportdeppen, die ihre antideutsche vergangenheit in den immergleichen artikeln und interdependeten eierkraulereien aka therapiesitzungen verarbeiten, steht die revo also kurz vor der tür??? KOMMUNISMUS!

  11. 11 Tioum 20. September 2009 um 0:56 Uhr

    Wir hatten ja schon geklärt, dass es mit Abarbeiten nichts zu tun hat. Ansonsten hast du natürlich – wie so selten – recht.

    PS: Ist das jetzt eigentlich so ein Battle, wie es von den Blogsportbetreibern auf der Startseite versprochen wird?

  12. 12 tee 20. September 2009 um 1:50 Uhr

    *popcorn hol*

  13. 13 Tioum 20. September 2009 um 4:49 Uhr

    So günstig kommt man in den Comment-Counter von Banausenrepublik.

  14. 14 schons 20. September 2009 um 10:22 Uhr

    der battle ist doch schon wieder vorbei, bevor er überhaupt angefangen hat. halten wir doch mal fest:
    a) man darf begriffe falsch verwenden, wenn sie einen nicht interessieren. deswegen esse ich jetzt kommunismus zum frühstück.
    b)selbsttherapie ja, abarbeiten nein.
    c) und da kommen wir wieder zum frühstück: alles wegen dem kommunismus.
    d) traditionell habe ich selten recht, außer wenn es um die identitätsbildung politikinterssierter jungmänner geht.

    i like

  15. 15 Tioum 20. September 2009 um 17:41 Uhr

    Lahm. Guten Appetit.

  16. 16 tee 20. September 2009 um 19:50 Uhr

    auch wenn’s bloggistisch erscheint: es stimmt einfach, was man sich so über olifanis so erzählt …

  17. 17 schons 21. September 2009 um 15:40 Uhr

    get a fuckin life.

  18. 18 tee 22. September 2009 um 1:18 Uhr

    behalt mal.

  19. 19 schons 22. September 2009 um 9:35 Uhr

    ohje

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